AktivKreis Schellhorn
AktivKreis Schellhorn

Dorfplatz Entstehung und Pflege

Der 2013 von Mitgliedern des AktivKreises entworfene und von der Gemeinde angelegte Dorfplatz wurde im Oktober 2013 von vielen Schellhornern mit Pflanzen aus den eigenen Gärten bepflanzt. Leider ist die Anzahl der pflegenden Hände im Laufe der Jahre immer geringer geworden, sodass wir ständig auf der Suche nach Helfern sind, damit er auch weiterhin die Schellhorner erfreuen kann. Eine Teil der Arbeiten übernimmt inzwischen die Gemeinde.

 FOTOS UNSERES DORFPLATZES

15. März 2014:

Pünktlich um 10 Uhr begann unser Frühjahrsputz bei herbstlicher Kühle und mit heftigen Sturmböen, aber ohne Regen und das war schon die halbe Miete. Mit neun Frauen und einem Mann haben wir in nur gut zwei Stunden die Stauden geschnitten, das Unkraut entfernt, die Beete aufgelockert und die Sträucher, wo nötig, beschnitten. Außerdem bekamen Bäume und Lampen ihre Spenderschilder!

Ein großes Dankeschön gilt Herrn Klaus Mende, der uns ein Insektenhotel gebaut, es auf dem Dorfplatz errichtet und der Gemeinde gespendet hat.

Nun muss es nur genug regnen, wieder etwas wärmer werden ... und wachsen!

 

Die Entstehung des Dorfplatzes

Die Anfänge

Stand: März 2014

 

Im Jahr 2010 wurde von Schellhorner BürgerInnen ein Leitbild als Wegweiser für die künftige Entwicklung der Gemeinde Schellhorn bis zum Jahr 2020 entwickelt.

In einem Themenbereich ging es dabei um die Verschönerung des Ortszentrums, u.a mit folgenden Zielen:

-   den Ortsmittelpunkt attraktiver zu gestalten, ihn u.a. mit Bäumen und Bänken aufzuwerten,

-   dadurch die Kommunikation untereinander und miteinander zu entwickeln und zu fördern

-   einen Ort der Begegnung zu schaffen

-   einen Platz für Veranstaltungen (Weihnachtsmarkt etc.) zu schaffen.                

Die Planung

Im frühen Frühjahr 2013 war es dann soweit: Der Projektausschuss plante die Neugestaltung des ehemaligen Frahmgeländes, das nach dem Abriss des alten Gebäudes einen trostlosen Anblick bot, und lud dazu auch uns AktivKreisler ein.                           

Die Ortsbesichtigung fand an einem verschneiten Januartag statt, anschließend traf man sich im Landhaus Schellhorn. Karsten Rathje, der die Versammlung leitete, wies immer wieder darauf hin, dass es sich bei einer Verschönerung immer nur um eine Zwischenlösung handeln würde, die nicht allzu viel Geld verschlingen dürfte, da das Gelände eines Tages von der Gemeinde veräußert werden sollte und so gab es natürlich auch etliche Skeptiker zu dem von Mona Andersen vorgestellten Plan. Trotzdem wurde der Plan, inzwischen von Jochen Morawietz und Mona Andersen weiter ausgearbeitet und von Jochen Morawietz gezeichnet, bei einer weiteren Sitzung einstimmig angenommen.

Die Gemeinde stellte für die Ausführung einen Betrag von 10000 Euro zur Verfügung. Die Bodenarbeiten sollten von Bernd Möller und Michael John ausgeführt werden unter der Beaufsichtigung von Jochen Morawietz.

Erd- und Elektroarbeiten

Und so wurde im Frühjahr 2013 mit der Gestaltung des Platzes begonnen. Bernd Möller und seine Mitarbeiter glätteten den Platz, verlegten Kantensteine, die die späteren Beete begrenzen sollten und schafften Erde von dem Gelände der gerade im Bau befindlichen neuen Kita herbei. In diesem Zuge wurde auch der Gehweg von Bernd Möller erneuert – ein Geschenk von ihm an die Gemeinde.

Rainer Schwormstede verlegte auf eigene Kosten Erdkabel und Steckdosen für die spätere Beleuchtung.

Schließlich lieferte die Firma John noch weitere Erde, Kompost und etliche Feldsteine. Außerdem installierte sie noch eine Bodenhülse, in die ein Weihnachtsbaum oder auch ein Maibaum gestellt werden können.

Einige Male, wenn das Unkraut zu sehr wucherte, sind einige AktivKreislerinnen ihm zu Leibe gerückt, um allzu starke Versamen zu verhindern.

Vorstellung des Dorfplatzes durch den AktivKreis

Am Samstag, 7. September, stellten wir das Dorfprojekt den Schellhorner Bürgern vor. Das Wetter war herrlich, die Sonne schien und wir waren bester Laune. Um den Schellhornern einen Eindruck zu vermitteln, wie die „Bebauung“ des Platzes einmal aussehen sollte, haben wir Stühle aufgestellt, die die späteren Bänke symbolisierten, Laternen in die Erde gesteckt, wo später Lampen stehen sollten und Bäume „gebastelt“ und sie als Platzhalter in die Erde gesteckt. An einem Stand unter unserem Pavillon legten wir Pflanzenlisten aus mit unseren Wunschpflanzen für den Platz. Wir baten die Schellhorner schon einmal eine Herbstvorschau in ihren Gärten vorzunehmen und uns zum Pflanztermin Pflanzen zu spenden. Außerdem haben wir auch Geldspenden eingesammelt.

Monika Gärtner zeigte an ihrem eigenen Stand Fotos unserer zahlreichen bisherigen Aktionen.

Es war schön zu sehen und zu erleben, wie viel Interesse der Neugestaltung des Platzes, unseres Dorfplatzes, entgegen gebracht wurde!

Die große Pflanzaktion mit vielen Schellhornern

Am Samstag, 19. Oktober, startete dann schließlich unsere bisher größte und absolut überwältigende Dorfplatzaktion!

Pünktlich um 8 Uhr kamen bereits die ersten „Pflanzenlieferanten“, z.T. zu Fuß oder mit dem Auto oder auch mit vollgepackten Schubkarren. Es war wirklich gigantisch! Wir haben, soweit es möglich war, die Pflanzen nach Arten sortiert und bei ausgelegten Zetteln mit den Pflanzennamen an den Beeträndern gesammelt. Wir konnten weit über vierzig Pflanzenspender verzeichnen!

Und dann ging es an die Arbeit! Dabei waren nicht nur wir AktivKreisler, nein, es waren tatsächlich mindestens zwanzig weitere Schellhorner und Schellhornerinnen und sogar Preetzer gekommen, angetan mit Gummistiefeln und bewaffnet mit Spaten, um bei der Pflanzaktion zu helfen. Alle waren überaus eifrig dabei und Jochen Morawietz hatte richtig Mühe, die Aktion zu koordinieren.

Fürs leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt: Es gab belegte Brötchen, Kaffee und andere Getränke und schließlich auch noch warme Würstchen. Das hatte Monika Gärtner organisiert. Wer hart arbeitet, wird natürlich auch hungrig und durstig!

Am frühen Nachmittag war alles gepflanzt und der Platz sah schon richtig fertig aus. 

Einige Tage später wurden dann die Bäume gesetzt: ein Birnbaum, drei Apfelbäume, eine Kirsche – alles alte Sorten. Die Straße säumen jetzt drei Ahornbäume. Sowohl die Bäume, von Jochen Morawietz gepflanzt, als auch die Lampen, von Rainer Schwormstede installiert und die von Bernd Möller aufgestellten Bänke wurden von Schellhorner Bürgern gespendet.